Aktuelles

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Gesund lernen

Warum wir es sinnvoll finden, das Trauma‐Thema in die Lehrer*innenbildung einfließen zu lassen
2020 * 2021 in Wien
Angelika Radax * Ingrid Otepka

In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über Trauma aus wissenschaftlicher Perspektive und zeigen, wie dieses Wissen in unseren Arbeitsalltag in der Arbeit mit Geflüchteten im Rahmen von Deutsch­kursen integriert werden kann. Anhand von Beispielen aus der eigenen Unterrichtspraxis verdeutlichen wir, wie Folgen von Trauma auf unterschiedlichste Art und Weise im Unterricht sichtbar und spürbar werden können und wie wir als Pädagog*innen zu einem lösungsorientierten Handeln kommen.

Baumtext

„Dass der Deutsch‐Unterricht eigentlich dafür prädestiniert ist, das Trauma–Thema ein­zu­be­zie­hen, besonders die Sprachlosigkeit, die sich aus einem Trauma u.U. ergibt zu be­rück­sich­ti­gen, zu lockern, anzusprechen (was auch immer), ist mir sehr deutlich ge­wor­den. Und von der anderen Seite betrachtet, ich glaube, dass Pädagogen mit ihrem Un­ter­richt für Flüchtlinge einfach scheitern, wenn sie keine Ahnung vom Umgang mit Trau­ma haben.“

─ Anke Gerber, Philosophin & Pantomimin

Inhaltlicher Beitrag

Wertfreie Wertevermittlung im Deutschunterricht

© 2018 V&R unipress GmbH, Göttingen
veröffentlicht in ÖDaF‐Mitteilungen 1/2018, Jg.34, 95-102

Angelika Radax * Ingrid Otepka

In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen Wertevermittlung im Rahmen von Integrationskursen in Österreich gelingen kann. Die Basis bilden aktuelle wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse aus der Psychologie und Psychotherapie. Was wir mit der so­ge­nann­ten wertfreien Wertevermittlung meinen, und wie diese in der Unterrichtspraxis konkret umgesetzt werden kann, findet sich in diesem Beitrag.
Wir freuen uns über einen inhaltlichen Austausch zu diesem Thema.

Selbstaendigkeit